Die Geschichte des Hauses...
Das Arlberg-Kandahar-Haus wurde 1912 von dem Deutschen Bernhard
Trier auf dem Grundstück oberhalb der heutigen Galzigbahn erbaut. Rundherum
entstand ein großer Park mit schön angelegten Wegen und einem kleinen Weiher.
Noch vor dem ersten Weltkrieg förderte Bernhard Trier auch den jungen Hannes
Schneider und brachte ihn nach Schweden, wo dieser berühmt wurde.
Trier fiel im 1. Weltkrieg und seine Witwe verkaufte das Haus an Herrn Gänslein.
Nachdem dessen Sohn bei einer Bergtour tödlich verunglückte, verpachtete Herr
Gänslein die Villa. Später wurde sie an den bulgarischen Diplomat und Tabakfabrikanten Basil
Koutzouglou verkauft und diente während des 2.Weltkriegs als Unterkunft
für deutsche Bombenflüchtlinge. Danach wurde sie als Residenz des
französischen Hochkommissars in Österreich, General Emil-Marie Bethouart genutzt.
Nach dem Krieg kehrte Herr Koutzouglou zurück, versuchte aber schon bald den
Besitz zu verkaufen.

Als Anfang der 70er Jahre das Gerücht umging, ein großer Konzern wolle das Gebäude
zum Bau eines Großhotels erwerben, entschied sich die Gemeinde und der Fremdenverkehrsverein das
Haus zu kaufen. 1978 entschloss man sich, den Garten der Villa zu einer Ferienparkanlage
umzugestalten und 3 Jahre später das Ski- und Heimatmuseum in den stilvollen
Räumen unterzubringen. Heute finden Sie Schauräume im ersten Stock und kulinarische
Köstlichkeiten im Restaurant in der Kaminhalle, der Jagdstube, der Bibliothek, dem Raucherzimmer oder
dem Musikzimmer. In dem Ferienpark ist heute ein Denkmal für den Schipionier
Hannes Schneider (1890-1950) zu besichtigen. |
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